Horst Hamann

Horst Hamann, geboren am 27. April 1958 in Mannheim, machte Anfang der 1970er-Jahre erste Erfahrungen mit Fotografie und Super-8-Film. Nach einigen längeren Aufenthalten in den USA siedelte er 1989 nach New York um.

Seinen internationalen Durchbruch feierte er mit dem 1996 erschienen Bildband „New York Vertical“, an dem er fünf Jahre gearbeitet hatte. Indem er die Aufnahmen mit einer Panorama-Kamera im Format 6×17 senkrecht machte, eröffnete er vollkommen neue architektonische Perspektiven. In der Folge entstanden weitere vertikale Städteportraits, etwa von Paris.

Als erstem lebenden deutschen Fotografen wurde Horst Hamann 1998/99 eine sechsmonatige Einzelausstellung im „Museum of the City of New York“ zuteil. Aber auch als Film- und Multimedia-Künstler hat er sich internationales Renommee erworben. So arbeitete er zum Beispiel an den Kinofilmen „The Matrix“ mit Keanu Reeves oder „Solaris“ mit George Clooney mit. Inzwischen lebt Hamann wieder vorwiegend in Deutschland.

Hamann erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, unter anderem 1996 den Kodak Photo Book Award, 1997 den Kodak Photo Calendar Award, 1998, 1999 und 2000 den Photo Design Gold Award, 2004 den Red Dot Award, 2006 den IF Communication Design Award.